Steffi
26.06.2007, 21:52
Anfang Mai fand in Bremen die europäische Konferenz über „Die künftige Meerespolitik der EU“ statt.
Umweltverbände beurteilen die Integration der Meeresumwelt in die EU-Meerespolitik als nicht gelungen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wies vor allem nur auf die wirtschaftlichen Gesichtspunkte der Meere, wie Tiefwasserförderung von Erdöl und Erdgas, Öl- und Gasressourcen in den eisbedeckten Gebieten der Arktis und den Ausbau der Offshore-Windenergie in der Nord- und Ostsee hin.
Am Ende der Konferenz wird mit der "Bremer Erklärung" zur EU-Meerespolitik z.B. gefordert, die
- Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft zur Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze zu verbessern,
- Zusammenarbeit zwischen EU- und nationalen Ebenen zu fördern ,
- Integration der das Meer betreffenden Politikbereiche sowie der Politikmaßnahmen für Land und See weiter auszubauen,
- Verantwortung für die Meere: u. a. international verbindliche Regelung von Umwelt- und Sicherheitsvorschriften für Schiffe und Besatzungen gemeinsam zu übernehmen,
- das Leben an der Küste anziehender zu gestalten,
- sowie, eine zentrale Stelle zur Koordination von Forschungsprojekten einzurichten.
Konkrete Festlegungen zum Thema Umweltschutz wurden nicht getroffen. Es wurde zwar die Meinung vertreten, dass eine „gesunde Meeresumwelt "unentbehrlich für die Lebensqualität der Menschen" ist, doch der "nachhaltige Schutz und Erhalt des Ökosystems der Ozeane und Meere" wurde nur als Voraussetzung für die "wirtschaftliche Nutzung der Ressource Meer" charakterisiert.
Der WWF und Greenpeace bezeichneten die Veranstaltung als „Jahrmarkt der Plünderer“ und
unterstellten der Industrie „mangelnde Verantwortung“ für die Meere. Zum Beispiel forderte die deutsche Hafenwirtschaft vor kurzem die Behebung von Umweltstandards beim Ausbau von Häfen und Flüssen an der Nordsee.
Umweltverbände beurteilen die Integration der Meeresumwelt in die EU-Meerespolitik als nicht gelungen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wies vor allem nur auf die wirtschaftlichen Gesichtspunkte der Meere, wie Tiefwasserförderung von Erdöl und Erdgas, Öl- und Gasressourcen in den eisbedeckten Gebieten der Arktis und den Ausbau der Offshore-Windenergie in der Nord- und Ostsee hin.
Am Ende der Konferenz wird mit der "Bremer Erklärung" zur EU-Meerespolitik z.B. gefordert, die
- Wettbewerbsfähigkeit der maritimen Wirtschaft zur Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze zu verbessern,
- Zusammenarbeit zwischen EU- und nationalen Ebenen zu fördern ,
- Integration der das Meer betreffenden Politikbereiche sowie der Politikmaßnahmen für Land und See weiter auszubauen,
- Verantwortung für die Meere: u. a. international verbindliche Regelung von Umwelt- und Sicherheitsvorschriften für Schiffe und Besatzungen gemeinsam zu übernehmen,
- das Leben an der Küste anziehender zu gestalten,
- sowie, eine zentrale Stelle zur Koordination von Forschungsprojekten einzurichten.
Konkrete Festlegungen zum Thema Umweltschutz wurden nicht getroffen. Es wurde zwar die Meinung vertreten, dass eine „gesunde Meeresumwelt "unentbehrlich für die Lebensqualität der Menschen" ist, doch der "nachhaltige Schutz und Erhalt des Ökosystems der Ozeane und Meere" wurde nur als Voraussetzung für die "wirtschaftliche Nutzung der Ressource Meer" charakterisiert.
Der WWF und Greenpeace bezeichneten die Veranstaltung als „Jahrmarkt der Plünderer“ und
unterstellten der Industrie „mangelnde Verantwortung“ für die Meere. Zum Beispiel forderte die deutsche Hafenwirtschaft vor kurzem die Behebung von Umweltstandards beim Ausbau von Häfen und Flüssen an der Nordsee.