Steffi
28.05.2007, 16:28
Im März haben sich das Europäische Parlament und der EU-Umweltministerrat über LIFE+ geeinigt. Dem wichtigsten europäischen Umweltförderprogramm steht für den Zeitraum 2007 bis 2013 ein Gesamtbudget von 1,95 Milliarden Euro zur Verfügung. Knapp die Hälfte davon, 785 Millionen Euro, soll für den Schutz gefährdeter Arten und Lebensräume eingesetzt werden und bildet die finanzielle Basis für die Umsetzung des europäischen Natura-2000-Netzwerkes.
LIFE+ besteht aus den drei Säulen Natur und biologische Vielfalt, Umweltpolitik und Governance sowie Information und Kommunikation. Neben den bisherigen LIFE- Programmen fasst LIFE+ auch die Förderprogramme für Nichtregierungsorganisationen, für das Langzeit-Monitoring der europäischen Waldökosysteme (Forest Focus) und für nachhaltige Stadtentwicklung (URBAN) zusammen.
Weiterhin bekommen die Mitgliedsstaaten mehr Kompetenzen. Dennoch wird die EU-Kommission die zu fördernden Projekte auswählen und sie im Projektverlauf begleiten. Über einen Verteilungsschlüssel wird jedem Mitgliedstaat ein Jahresbudget zugewiesen, das er ausschöpfen kann - tut er es nicht, verfallen die überschüssigen Gelder.
Umwelt- und Naturschutzverbände wie das Europäische Umweltbüro (EEB) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) sind froh über diese Einigung.
Endlich könnten die Gelder für die Umsetzung von Natura 2000 fließen. Eine ausreichende Finanzierung für den europäischen Natur- und Artenschutz, um das das Artensterben bis zum Jahr 2010 zu stoppen (2010-Ziel der EU), sei dies aber noch nicht, kritisiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke. LIFE+ umfasse gerade 0,23 Prozent des gesamten EU- Haushaltes, von dem immer noch zwei Drittel in umweltschädigende Subventionen etwa für intensive Landwirtschaft und Infrastrukturprojekte flössen.
LIFE+ besteht aus den drei Säulen Natur und biologische Vielfalt, Umweltpolitik und Governance sowie Information und Kommunikation. Neben den bisherigen LIFE- Programmen fasst LIFE+ auch die Förderprogramme für Nichtregierungsorganisationen, für das Langzeit-Monitoring der europäischen Waldökosysteme (Forest Focus) und für nachhaltige Stadtentwicklung (URBAN) zusammen.
Weiterhin bekommen die Mitgliedsstaaten mehr Kompetenzen. Dennoch wird die EU-Kommission die zu fördernden Projekte auswählen und sie im Projektverlauf begleiten. Über einen Verteilungsschlüssel wird jedem Mitgliedstaat ein Jahresbudget zugewiesen, das er ausschöpfen kann - tut er es nicht, verfallen die überschüssigen Gelder.
Umwelt- und Naturschutzverbände wie das Europäische Umweltbüro (EEB) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) sind froh über diese Einigung.
Endlich könnten die Gelder für die Umsetzung von Natura 2000 fließen. Eine ausreichende Finanzierung für den europäischen Natur- und Artenschutz, um das das Artensterben bis zum Jahr 2010 zu stoppen (2010-Ziel der EU), sei dies aber noch nicht, kritisiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke. LIFE+ umfasse gerade 0,23 Prozent des gesamten EU- Haushaltes, von dem immer noch zwei Drittel in umweltschädigende Subventionen etwa für intensive Landwirtschaft und Infrastrukturprojekte flössen.