Steffi
01.02.2007, 21:27
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), haben den Turmfalken zum „Vogel des Jahres 2007” gekürt. Der Turmfalke ist kein ganz seltener Vogel. Dennoch gehen die Bestandszahlen langsam, aber stetig zurück. In Deutschland leben knapp 50.000 Turmfalken-Paare. Europaweit gibt es etwa 350.000 Brutpaare. Der Turmfalke ist damit die häufigste Falkenart in Europa.
Auch wenn er nicht auf der Roten Liste gefährdeter Arten steht und die Bestände in manchen Regionen stabil geblieben sind, hat die Zahl der Turmfalken in einigen Teilen Deutschlands in den vergangenen 30 Jahren deutlich abgenommen.
Freie Flächen an den Stadt- und Dorfrändern werden durch Straßen und Neubauten versiegelt, Nistmöglichkeiten an geeigneten Gebäuden bei Sanierungen häufig verschlossen und Kirchtürme oftmals von außen unzugänglich gemacht. Dem Turmfalken fehlt es zunehmend an Nistplätzen und Nahrungsangebot. Denn auch die offenen Landschaften – sein bevorzugtes Jagdrevier – werden immer eintöniger. Es fehlen zunehmend Hecken, einzelne Bäume und Pfähle, die der Vogel als Ansitz für die Jagd nutzt.
Eine naturverträgliche Landwirtschaft mit breiten Acker- und Wegrändern, die ohne Insektizide und Pestizide auskommt, seien wichtige Schutzmaßnahmen für den Turmfalken und andere Greifvögel.
Eines der wichtigsten Kennzeichen des Turmfalken ist der Rüttelflug. Dabei späht er mit heftigen Flügelschlägen und breit gefächertem Schwanz in der Luft stehend nach Mäusen, Eidechsen und Insekten, die er im schnellen Stoßflug geschickt erbeutet.
Der NABU ruft dazu auf an einer Kartieraktion zum Turmfalken teilzunehmen. Nähere Informationen dazu erhalten sie auf der Seite des NABU´s (http://www.nabu.de/m01/m01_05/06116.html).
Auch wenn er nicht auf der Roten Liste gefährdeter Arten steht und die Bestände in manchen Regionen stabil geblieben sind, hat die Zahl der Turmfalken in einigen Teilen Deutschlands in den vergangenen 30 Jahren deutlich abgenommen.
Freie Flächen an den Stadt- und Dorfrändern werden durch Straßen und Neubauten versiegelt, Nistmöglichkeiten an geeigneten Gebäuden bei Sanierungen häufig verschlossen und Kirchtürme oftmals von außen unzugänglich gemacht. Dem Turmfalken fehlt es zunehmend an Nistplätzen und Nahrungsangebot. Denn auch die offenen Landschaften – sein bevorzugtes Jagdrevier – werden immer eintöniger. Es fehlen zunehmend Hecken, einzelne Bäume und Pfähle, die der Vogel als Ansitz für die Jagd nutzt.
Eine naturverträgliche Landwirtschaft mit breiten Acker- und Wegrändern, die ohne Insektizide und Pestizide auskommt, seien wichtige Schutzmaßnahmen für den Turmfalken und andere Greifvögel.
Eines der wichtigsten Kennzeichen des Turmfalken ist der Rüttelflug. Dabei späht er mit heftigen Flügelschlägen und breit gefächertem Schwanz in der Luft stehend nach Mäusen, Eidechsen und Insekten, die er im schnellen Stoßflug geschickt erbeutet.
Der NABU ruft dazu auf an einer Kartieraktion zum Turmfalken teilzunehmen. Nähere Informationen dazu erhalten sie auf der Seite des NABU´s (http://www.nabu.de/m01/m01_05/06116.html).