Newsbot
07.12.2006, 16:39
Berlin: (hib/VOM) Die Bundesregierung unterstützt die Harmonisierung der Vorschriften über Pflanzenschutzmittel in der Europäischen Union. Wie es in ihrer Antwort (16/3549 http://dip.bundestag.de/btd/16/035/1603549.pdf ) auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (16/2720 http://dip.bundestag.de/btd/16/035/1603549.pdf ) heißt, solle EU-weit ein hohes Schutzniveau für die Verbraucher, für die Anwender von Pflanzenschutzmitteln sowie für den Naturhaushalt verankert werden. Die weitere Harmonisierung der Vorschriften dürfe allerdings nicht zu neuen bürokratischen Hemmnissen führen. Die Fraktion habe in ihrer Anfrage selbst eingestanden, dass die Risiken, die aus der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln resultieren können, in den vergangenen Jahren abgenommen haben. Das abnehmende Risiko sei vor allem darauf zurückzuführen, dass Pflanzenschutzmittel auf der Basis wissenschaftlicher Bewertungen zugelassen werden und die Zulassung mit klaren Anwendungbestimmungen verbunden wird. Pflanzenschutzmittel dürften nur zugelassen werden, heißt es weiter, wenn die Prüfung unter anderem ergibt, dass sie bei sachgemäßer Anwendung ausreichend wirksam sind und keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier sowie auf das Grundwasser haben. Weitere negative Auswirkungen auf den Naturhaushalt sowie auf den Hormonhaushalt von Mensch und Tier müssten ebenfalls ausgeschlossen werden.